Der erste Arbeitstag

Was soll ich dazu groß sagen: Ich bin voll im Glück!

Heute hatte ich meinen allerersten Arbeitstag in der escuela movil. Letzte Woche durfte ich schon einmal hin zum „schnuppern“, aber heute war alles anders. Letzte Woche ist man nur mit gelaufen, heute durfte man richtig mitanpacken. Um 8:30 sollte ich da sein, auf die Minute genau war ich das auch, jedoch war bis zu diesem Zeitpunkt noch keiner da. Gegen 9 kamen dann langsam alle. So ist das hier in Bolivien mit Verabredungen und Arbeitsbeginn.  Danach ging alles schnell. Ich wurde kurz der Schulleiterin Sylvia vorgestellt, dann Marco unseren Fahrer, der Projektleiterin und gleichzeitig Herzensguten Gladis. Marco ist seit einem halben Jahr dabei und Gladis seit dem Beginn vor 10 Jahren. Dann lernte ich noch Paula kennen, ebenfalls eine Freiwillige aus Deutschland, die mit mir heute den ersten Tag hatte. Nachdem die Tische und Bänke in dem VW-Busartigen Bus verstaut waren und der Anhänger mit der Lerntafel geladen war ging es los Richtung „Alalida de aeropuerto“. Dort bauten wir alles auf und die ersten Kinder waren schon da. Wir spielte unterschiedliche Spiele, verständigten uns auf unterschiedliche Art und Weiße und nach 2 Stunden ging es wieder zurück. Am Cerpi angekommen, ladeten wir den Bus aus und gingen in die 2 1/2stündige Mittagspause. Gegen 14:45 ging es weiter und es hieß: Bus laden, Spiele in den Bus und Anhänger dran. Dann fuhren wir auch schon in das 30 Minuten entfernte Alegria. Alle Einsatzorte sind Randbezirke von Sucre. Dort wurden wir schon sehnsüchtig von 30 Kindern erwartet die einen gleich mit Umarmungen und Küsschen empfingen. Nachdem ich mich vorgestellt hatte, bauten wir die Tische und Bänke auf und holten die Spiele aus dem Bus. Auch hier waren wir ca. 2 Stunden und gegen 18:30 hatte ich dann Feierabend. Diese Kinder haben es mir besonders angetan. So friedlich und ruhig spielende Kinder jeden Alters habe ich noch nie erlebt. Es wurde friedlich und respektvoll miteinander umgegangen und es gab keinerlei Streit um ein Spiel. Das war sehr schön anzuschauen. Auch mit meinem Gastgeschenk habe ich ins Schwarze getroffen. Kreide, Springseil und etliches anderes für draußen kam super an! Auch der Abschied fiel sehr herzlich aus und so freue ich mich schon auf nächsten Montag. Wir fahren unsere Stationen wie ein Stundenplan an. 8 Stationen in der Woche. Montags bis Donnerstag pro Tag zwei. Einen vormittags und einen nachmittags. Es wird also nie langweilig!

Eure Hannah

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