Potosí, Potosí, Potosí

​Geplant war es schon länger nach Potosí zufahren. Nur wann, wusste keiner. Donnerstagabend haben wir uns, ich und drei meiner Mitbewohnerinnen, entschlossen ein Hostel in Potosí zubuchen. Gesagt, getan. Am nächsten Mittag buchten wir den Bus für die drei stündige Fahrt von Sucre nach Potosí. Hier ist es üblich, das Ticket kurz vorher zubuchen. Freitagabend um 19 Uhr ging es dann los. Die anderen WG-Mitbewohner fuhren um 18 Uhr für ein Tag nach Santa Cruz um eine Expo zu besuchen. Die lange Fahrt für die kurze Zeit in der Stadt und um nichts davon zusehen, war es uns nicht wert. Aber das Wochenende zuhause zu verbringen wollten wir auch nicht. Nach exakt drei Stunden kamen wir um 22 Uhr in Potosí an. Unser Backpacker bestand nur aus dicken Winterkleider, da es hier kalt sein sollte. Falsch gedacht. Also verbachten wir ein sonniges Wochenende(20°)  mit Winterkleidung in Potosi. Muss man auch mal gemacht haven, dachten wir uns, als wir uns einen abgeschwitzt haben.

Nachdem wir ankamen, holten wir uns ein Taxi um in unser Hostel zu gelangen. La Cosana. Kann ich jedem ans Herz legen. Was auf den Bildern wie die letzte Absteige aussah, entpuppte sich als Traumhostel. Angekommen, einchecken und direkt in einem 8er Zimmer mit zwei weitern Deutschen gelandet. Deutsche findet man hier wie Sand am mehr. Selbst das hätte ich zu Beginn nicht gedacht. Kaputt von der Arbeit und der Fahrt, endete der Abend da auch schon.

Am Samstag gingen wir planlos nach dem Frühstück in die Stadt. Für mich der absolute Horror, die Zeit sinnlos zu vergeuden in der man planlos durch die Stadt lief. Nachmittags hatten wir spontan einen Ausflug gebucht, über den ich seperat berichten werde, da es hier platzmäßig nicht rein passt. Aber wer schonmal von Potosí gehört hat, kann sich denken um was es geht 😉

Sonntags stand nicht mehr viel an. In Potosí hatte erstaunlicherweise alles zu, was hier in Sucre nicht so ist, weshalb wir uns entschlossen haben, gegen 13:30 wieder Richtung Sucre aufzubrechen.

Potosí ist eine sehr kleine Stadt im Kolonialstil, traumhafte Häuser und vor allem saubere Straßen. Entspannt an diesem Wochenende war am meisten, die Ruhe, da in Potosí ein Verbot fürs Hupen herrscht. In Sucre wird an jeder Kreuzung gehupt, als Zeichen dass das Auto kommt. Man kann sich wage voratellen, wie diese Hupkonzerte klingen und einen manchmal in den Wahnsinn treiben. Zum ersten Mal seit langem, habe ich wieder Vogelgezwitscher gehört, was in Sucre durch den Lärm komplett untergeht.

Nach Potosí werde ich auf jeden Fall nochmal fahren, auch wegen den heißen Quellen die es dort zum baden gibt! 

Saludos!

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